Smart Home: Was ist das eigentlich?

In Zeiten von Smartphone, Smart-TV und Smartwatch ist es nur logisch, dass weitere Schritte in Richtung der vollständigen Digitalisierung des Alltags folgen. Nun also Smart Homes. Für alle, die bei diesem Begriff nur Bahnhof verstehen, haben wir hier einen kleinen Guide durch den Kabelsalat erstellt.

 

Fotolia_101760715_iconimage_SmartHome.jpg

 

Was ist ein Smart Home überhaupt?

Die Bezeichnung „Smart Home“ gilt für alle Häuser und Wohnungen, die über eine vernetzte Haustechnik verfügen. Vernetzt bedeutet, dass die Steuerung aller Geräte über ein System läuft. Das beginnt bei der Heizung und hört beim Kühlschrank auf. Mittlerweile gibt es Anbieter, die mittels eines Programmes alle Elektrogeräte im Haus miteinander vernetzen und über das Smartphone steuerbar machen. Konkret heißt das, dass Sie sowohl den Fernseher, als auch sämtliche Beleuchtung, die Waschmaschine, den Trockner, die Heizung, die Lüftung und vieles mehr über Ihr Handy kontrollieren können.

 

Welche Vorteile hat ein Smart Home?

Vor allem in der Beheizung des Hauses hat das Smart Home den Vorteil, dass man tatsächlich nur dann heizt, wenn man es auch wirklich braucht. Per Handy kann die Heizung auch von Unterwegs aus gesteuert werden, sodass Sie die Heizung in Ihrer Abwesenheit ausschalten und kurz bevor Sie zuhause ankommen wieder einschalten können. So sparen Sie eine Menge Heizkosten.

Auch Lichter lassen sich automatisieren und per App steuern. So können Sie Ihre Beleuchtung so programmieren, dass sie angehen sobald Sie einen Raum betreten und auch automatisch wieder ausgehen. Weiterhin gibt es Funktionen, die der häuslichen Sicherheit zuträglich sind. Dazu zählen Alarmanlagen, Brandmeldeanlagen, Anwesenheitssimulation oder das automatische Abschalten des Herdes, wenn man das Haus verlässt.

Der große Vorteil des Smart Homes ist, dass Sie alle Funktionen und Geräte über Ihr Handy oder eine ähnliche zentrale Schaltstelle steuern können und nicht wie bisher auf unzählige Fernbedienungen zurückgreifen müssen.

 

Kann jedes Zuhause ein Smart Home werden?

Grundsätzlich denk man ja, dass eine solche Technologisierung nur dann möglich ist, wenn man die notwendigen Voraussetzungen gleich in die Pläne eines Neubaus mit einbezieht. Doch auch Altbauten können mit etwas aufwand nachgerüstet werden. Wenn die Funktionen des Smart Homes die Energieeffizienz eines Hauses steigern, können Sie sogar mit einer staatlichen Förderung der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) rechnen. Dennoch muss man mit einigen Kosten rechnen, die die Digitalisierung und die damit verbundenen Umbauten der Wohnung kosten.

 

Bild: Fotolia / iconimage